Kampagnen

Kampagne 2026

„Unverzichtbar!“ 

Anknüpfend an unsere Initiative aus 2024 schlagen wir 2026 Alarm: Was damals drohte, wird durch akute Kürzungen und Gesetzesänderungen Realität. Unter dem Motto „Unverzichtbar“ machen wir klar, was auf dem Spiel steht, wenn die Politik den Rotstift ansetzt.

Die Bildsprache bringt es auf den Punkt: Ein Schredder steht symbolisch für die Sparpläne. Oben hinein geraten elementare Säulen unseres Gemeinwesens – von der Kinder- und Jugendhilfe über die Eingliederungshilfe und das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) bis zur Tarifbindung. Unten heraus kommt das, was von einem System bleibt, das täglich tausende Menschen trägt: zerkleinerte Lebensperspektiven und ein gefährdeter gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Wer präventive Angebote ausblutet und soziale Dienste unterfinanziert, spart nicht, sondern verlagert Probleme in die Zukunft – zu einem Vielfachen der Kosten.

Die AG Wohlfahrt Paderborn fordert: Schluss mit dem sozialen Kahlschlag! Soziale Sicherheit ist kein Luxusgut, das man nach Kassenlage schreddern darf.

„Was ich heute einspare, muss ich morgen an anderer Stelle deutlich teurer finanzieren.“

Kampagne 2024

„Ohne Wohlfahrt fehlt dir was!“ 

Im Rahmen der NRW-weiten Kampagne der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW #NRW bleib sozial haben wir eine Social Media Kampagne entwickelt, um weiterhin auf die brenzlige Thematik aufmerksam zu machen. Denn die Folgen der Sparmaßnahmen wären katastrophal. 

Schon ein einziger Schicksalsschlag wie eine schwere Krankheit, ein Un- oder Todesfall –kann die Welt einer ganzen Familie aus den Fugen geraten lassen. Dann unterstützen die Beratungsdienste der freien Wohlfahrtspflege den betroffenen Menschen mit Rat und Hilfe. „Diese Hilfsangebote sind elementare Bestandteile unserer Demokratie, nicht umsonst hat Deutschland das Sozialstaatsprinzip im Grundgesetz als Staatsziel verankert. „Ziel der Politik und Gesetzgebung ist es also, für soziale Sicherheit und Gerechtigkeit zu sorgen. Dieses Ziel lässt sich jedoch kaum erreichen, wenn in diesem Bereich weiter der Rotstift angesetzt wird“, sagte Ulla Hoentgesberg, Geschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und aktuell Sprecherin der AG Wohlfahrt im Kreis Paderborn.